Brötchen holen

Das war vorhin offenbar gar keine so schlechte Idee, sich aufs Rad zu schwingen und durch den frostigen Morgen zu rollen. (Hätte allerdings auch böse enden können wegen eines etwas unaufmerksamen Milchlasterfahrers.)

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Am Hafen in Wismar

Wismar Hafen - kl

– Am Hafen in Wismar –

Klabund (Alfred Henschke, 1890 – 1928)

O! als ich Matrose war!
Im Takelwerk der Brigg „Blaa Fugel“ hing!
Mit breiter, brauner Brust Sturm und Sonne fing!
Irrlichter tanzten nachts auf meinem Haar.

 

O! und in Wismar im Hafen,
Es gab faule Tage, faule Fische und nichts zu tun.
Wir waren dammig dun,
Als wir Anke Hansen trafen.

 

Ich habe Anke Hansen geliebt.
Wir sind am nächsten Tage heimlich zur Wahrsagerin geflischt,
Und sie hat uns für zwei Groschen aufgetischt,
Dass der Himmel in lauter Glanz gestiebt.

 

Ich wusste, dass ich sieben Kinder kriege,
Und ein Haus auf der Insel Poel.
Und immer viel Fleisch zu essen und Butter und Mehl –
Am Abend tappte ich zum letzten Mal von ihrer Stiege.

 

Wir trieben den Morgen draussen auf weiten Föhrden,
Ich schlug vor Wut den Kapitän.
– Heut hab ich in Wismar am Hafen einen blaublonden Jungen gesehn,
Der wollte Schiffsjunge werden.

 

Weihnachtsmarkt

In dem seit der Wiedervereinigung aufwändig restaurierten Kirchbau von St.Georgen in Wismar, der auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Ausstellungen und Theateraufführungen dient, findet an diesem Adventswochenende wieder ein Kunsthandwerkermarkt statt.

Die Atmosphäre des 35 Meter hohen Kirchenschiffes der monumentalen Backsteinkirche bildet einen sehr schönen Rahmen für den Markt und ein (eintrittpflichtiger) Besuch lohnt schon aus diesem Grunde, selbst wenn der persönliche Bedarf an gut gemachten Holz-, Schmuck- und Töpferwaren etc. schon gedeckt ist.