Lindengarten / Bastion Vespasian

Frühlingsblick auf St Nikolai

Blick vom Lindengarten auf St. Nikolai, Wismar

Zufluss Frische Grube

Lindengarten – Mühlenbach – Zufluss Mühlengrube / Frische Grube

Gedenkinschrift Mauertor Frische Grube

Holperig aber zweckdienlich. – Gedenkinschrift am Bogen über dem Bachlauf. – Die Reste der alten Stadtmauer an dieser Stelle wurden also 1872 abgerissen, woraus man schließen darf, dass selbst nach dem enormen Befestigungsausbau durch die Schwedische Besatzung ab 1648 und der weitgehenden Schleifung der Befestigungen  durch die im Großen Nordischen Krieg hier 1716 siegreiche Koalition aus Dänen, Preußen und Hannoveranern  in diesem Bereich noch Reste der mittelalterlichen Stadtmauer vorhanden waren.  – Im Jahre 1872 traf am 12./13. November 1872 ein Nordostorkan die Ostseeküsten des heutigen Dänemark, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern und löste die  bisher schwerste Sturmflut in diesen Gebieten aus.

Im Lindengarten

Der Lindengarten wurde im 18. Jhd. an der Stelle des ehemaligen schwedischen Festungsteils „Bastion Vespasian“ angelegt. Der Verlauf des den Park an einer Seite begrenzenden Mühlenbaches zeigt bis heute die Lage des schwedischen Festungsgrabens.

Lindengarten Alter Stadtmauerturm

Blick aus dem Lindengarten. Der „Alte Wasserturm“ ist der letzte vorhandene ursprüngliche Wehrturm der mittelalterlichen Stadtbefestigung Wismars. Er wurde 1685 zum Wasserturm umgebaut und versorgte bis 1873 zusammen mit der Wasserkunst auf dem Marktplatz die Altstadt. – Rechts im Hintergrund ist das 1690 als Teil der schwedischen Seefestung Wismar erbaute ehemalige königlich-schwedische Provianthaus zu erkennen.

Festungsplan Wismar 1716 - Bastion Vespasian

aus: Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg- Schwerin,  Friedrich Schlie,  1839-1902