Strandwandertag

Was für ein Wetter. Der Reif auf den Schuppen ist weggeschmolzen, die Temperaturen auf dem Weg zu 14 Grad Celsius. Ab zum Strandwandern!

In der Bucht: Schwäne und ein Segelboot. Moment, das Bild kommt uns doch bekannt vor? Aber nur fast. Die Schwände fliegen schon. Das Boot fährt von Ost nach West. Alles seitenverkehrt.

Die Januarsturmfluten haben den Uferwanderweg angebissen. Da waren doch eigentlich drei Steine als Sitzplätze für die Wasser- und Kekspause?

Aha. Stein Nr. 3 ist noch in der Nähe. Aber nun unten am Steilufer.

Auch hier ein ordentlicher Abbruch. (Zur Orientierung: Der Brocken in der Mitte mit der schräg nach rechtsunten angeschnittenen Spitze ist ca 2 Meter hoch. Die Steilküste variiert hier im Verlauf zwischen 2 und ca 15 Metern Höhe.)

Merkwürdige Abbruchkante. Da wird die nächste Runde nicht lange auf sich warten lassen. Offentlich kommt niemand auf die selbstmörderische Idee, darunter herumzuklettern.

Gut zu sehen, wie tief die Wurzelfächer der Vegetation von oben auf der Steilküste nach unten reichen.

Ganz andere Muschelmischung als auf Poel. Hier sind viel weniger Miesmuschelschalen angespült worden.

Strandkrabbenpanzer sind erstaunlich selten. Aber für deren Zerstörung sorgen auch Möwen und Steine.

Doch noch ein zweiter Strandkrabbenpanzer.

Der Kleinste hat heute den Tagesfund. Schönes Belemnitenrostrum/Donnerkeil. 66 Millionen Jahre alt plus x.

Blick nach Timmendorf auf der Insel Poel.

Die Tagesausbeute. Nach dem Winterhochwasser bei Niedrigwasser und schrägstehender Sonne an einem ausgesprochen steinigen Strandabschnitt, weit von jeder Kreideküste entfernt, der große Stücke eigentlich kaum erwarten lässt. – Vielleicht hatten wir aber auch gutes Karma, weil wir parallel einen halben blauen Müllsack voll Strandmüll gesammelt haben. (Da war noch eine Familie mit nem Müllbeutel unterwegs. Kurz gesprochen; die hatten noch etwas mehr gefunden.)

Abendrot. Gut, dass wir an die Sonnencreme gedacht haben, sonst sähen unsere Nasen jetzt auch so aus.

 

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Stadtgang

Scheuerstraße 15, Nach „Hochschule Wismar, Stadtbild und Baustruktur Wismars i.d. 2. Hälfte des 17. Jhd.“: .“… Die ältesten Teile des voll unterkellerten Giebelhauses stammen vermutlich aus der Zeit um 1300 (Straßengiebel mit Portal, Sägezahnfries, Pfeilern und Lukengliederung, Brandmauern zu den Nachbarhäusern). Im Jahre 1644 wurde das Gebäude offensichtlich (nach Schädigung/Demontage/Verwahrlosung?) durchgreifend als Dielenhaus erneuert (Abschluss des Straßengiebels, Hofgiebel, Holzbalkendecken mit Hausbäumen im Erdgeschoss, Dachwerk). … Datierungen: Dachwerk, Deckenbalken Keller und Hausbaum: 22 Proben, Eiche, davon 16 Proben „um 1644 (+13/-0)“ bzw. „Winter 1642/43“ · Inschrift „1644“ im Fachwerk-Rückgiebel“

Alter Hafen

Runde Grube 4, sogenanntes „Gewölbe“, von 1650

Strandgang

Alter Hafen

Am Alten Hafen 3

Februargrau am Alten Hafen in Wismar. Büropause gemacht und Abkömmlinge ausgelüftet und nach dem gemeinsamen Besuch der Stadtbibliothek noch eine Runde am Hafen erzwungen. Sonst kommen die Herrschaften heute, mangels Schulweg (weil Winterferien sind) gar nicht vor die Tür ;o).

Am Alten Hafen 2

Koggennachbau „Wissemara“ („Stapelhebung“ 2004) und Lotsenschlepper „Bösch“ (Baujahr 1931, 1200 PS )

Am Alten Hafen

Altes Zollhaus, St. Nikolai, historisches Wassertor von 1450 (das letzte erhaltene Tor von ursprünglich fünf Stadttoren)