Die Döpe und der Ort der Slawenburg Dobin

Nachdem ich dort im Verlauf der Jahre schon so oft vorbeigeradelt bin habe ich diesmal auf dem Familienradausflug um den Schweriner Außensee ein paar Fotos von den Hinweistafeln an der Döpe und am Rest des Burgwalles der slawischen Fluchtburg Dobin gemacht.

Zu näheren Informationen zum  Naturschutzgebiet „Döpe“ am Nordende des Schweriner Außensees zwischen Flessenow und Hohen Viecheln verweise ich mal auf den Eintrag bei Wikipedia zum NSG, ebenso wie zur Geschichte der abo-(oder obo-)dritischen Burg Dobin und des Wendenkreuzzuges.

Vor Ort gibt es am Fußweg aus Richtung Flessenow seit einiger Zeit als Hinweis einen großen Findling mit dem Zeichen des Kulturvereins Sagenland Mecklenburg-Vorpommern e.V., dem Kopf des als „Petermännchen“ bekannten Schweriner Schlossgeistes. Davor weisen zwei Tafeln auf die Geschichte der Burg Dobin und eine örtliche Reitergeistsage hin.

 

 

 

 

 

Vom Burgwall selbst sind nur stark überwachsene Böschungsteile  direkt am Wanderweg auf der dem Schweriner Außensee zugewandten Seite noch zu erahnen.

An der von Hohen Viecheln kommenden Seite gibt es eine weitere Hinweistafel die unter anderem auch auf den großen rohen Granittaufstein verweist, der im 18. Jhd. aus dem Döpesee gezogen wurde, und der bei der Gestaltung des Gartens von Schloss Wiligrad Ende des 19. Jhd. durch Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg angefordert und als Teil eines Springbrunnens mit verbaut wurde. Zur Geschichte des Steins vgl. auch die

Der eindrucksvolle Stein mit roh ausgehauenen, an skandinavische Darstellungen erinnernden Gesichtern am Fuß steht auch heute noch direkt an der Parkseites des Schlosses Wiligrad: