Schloss Ahrensburg

Ahrensburg Schloss 2

Schloss Ahrensburg in Ahrensburg, Kreis Stormarn, Schleswig-Holstein – Das Schloss wurde um 1585 im Stil der Renaissance als Dreifachhaus mit Ecktürmen aus Backstein erbaut und war das Hauptgebäude einer von Peter Rantzau errichteten adligen Gutsanlage. Peter Rantzau war in seiner Laufbahn Ratgeber des dänischen Königs Friedrich II und Amtmann in Flensburg. Er hatte die Ländereien von seinem Bruder, dem  königlich-dänischen Feldhauptmann Daniel Rantzau geerbt.

Ahrensburg Schloss 1Ahrensburg Schloss 3Ahrensburg Schloss 4

Ahrensburg Schlossmühle 1

Alte Schlossmühle, früher ein Teil der alten Gutsanlage und eines der letzten Überbleibsel davon.

Ahrensburg Marstallgebäude

Nachdem die wechselnden Erben verschiedener Zweige der bis heute bestehenden schleswig-holsteinischen Uradelsfamilie Rantzau Gut und Schloss wirtschaftlich nicht mehr tragen konnten wurde die Anlage im Jahr 1759 an den Kaufmann Heinrich Carl von Schimmelmann veräußert, der bis zum königlichen Schatzmeister am dänischen Hof aufstieg.  (Wie man zu sowas kommt? Nach Wikip. erwarb der aus Demmin stammende Kaufmann den Hauptteil seines Vermögens als Getreidelieferant für die preußische Armee im Siebenjährigen Krieg, den Ankauf des Lagerbestandes der Meißner Porzellanmanufaktur (des preußischen Kriegsgegners Sachsen bei entsprechender Gelegenheit) und als Plantagenbesitzer in Dänisch-Westindien (auf den karibischen Jungferninseln) und im Transatlantischen sog. Dreiecks- also Sklavenhandel. Wisst ihr Bescheid.) Er ließ Umbauten durchführen, begann eine Pferdezucht (wofür der obige Marstall errichtet wurde) und seine Familie nahm Umgestaltungen der unmittelbaren Schlossumgebung in einen englisch beeinflussten Landschaftsgarten vor. Die Familie hielt bis in die 1930ger an Gut und Schloss fest. Heute beherbergt das Schloss ein durch eine Stiftung getragenes Museum und dient als Ort für Kulturveranstaltungen. In den letzten zehn Jahren wurden umfangreiche Sanierungen durchgeführt.

Ahrensburg Schlosskirche - Teil

Die Schlosskapelle.

Ahrensburg Schlosskirche - Klare Ansage

Der letzte Absatz enthält eine hinreichend deutliche Warnung, wohl auch daher stehen links und recht der Kirche immernoch die …

Ahrensburg Schlosskirche -Armenstift

… „Gottesbuden“ der geistlichen Stiftung nach Peter Rantzau.

Ahrensburg Schloss 5

Blick über den äußeren Schlossgraben

Ahrensburg Schloss 6

Abendlicher Panoramablick

Now, that was a Show!

Das war eine tolle Show von Sara Niemietz und Kollegen im vollen Kulturzentrum „Der Speicher“ in Schwerin! Und wer nach der ersten Stunde dachte „Na, wie wollen und sollen die das in der zweiten Hälfte denn noch steigern?“ der konnte hinterher nur sagen „Wow! Doch. Konnten sie.“ Was für ein Spaß, mit einem ganzen Berg an Können und Charisma auf der Bühne. Danke an (vgl. Bild oben) W.G. Snuffy Walden, Sara Niemietz  und Jonathan Richards!

Sara Niemietz Schwerin Der Speicher 13.04.2019

Ganz fixes Geskizzel

Empfehlung – Sara Niemietz

Das ist ja fein! Gerade erst habe ich mitbekommen, dass Sara Niemietz wieder auf Frühlingseuropatour ist! Wer sie nicht kennt kann sich ja mal auf YT etwas umsehen. – Für die Ostseeküstenbewohner: Am 12.04.19 ist sie im „Café Liebevoll“ in Burg auf Fehmarn und am 13.04.19 im Kulturzentrum „Der Speicher“ in Schwerin zu hören. Nicht verpassen!

Edit: Offenbar ist sie gerade krank. Na, gute Besserung!

(Ich gebe ja sonst eigentlich keine Empfehlungen hier, aber da ich es letztes Jahr im Café Käthe fertig gebracht habe (m)ein volles Bierglas nicht nur über die Hose meiner Frau, sondern auch noch über Sara Niemietz‘  Reisetasche mit Merchandise (CDs…) zu kippen fühle ich eine gewisse Wiedergutmachungspflicht. Das war und ist Platz 1 der peinlichsten Momente des letzten Jahres, auch wenn beide Damen es zum Glück leicht genommen haben …)

W.G. „Snuffy“ Walden und Sara Niemietz mit Will Walden im Café Käthe in Rostock am 27.04.2018

Nanu?

Heute früh mal ein Blick von Wismar die Küste entlang nach Rostock, wo seit 8.00 Uhr fast die komplette Altstadt/ Innenstadt wegen der Entschärfung einer Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg evakuiert wurde und erstmal Sperrzone ist.
Die komplette Rostocker Altstadt sieht man auch sehr schön auf dem Bild (click to enlarge) aus dem Werk „Civitate Orbis Terrarum“ von Bruin und Hogenbergius, erschienen in Köln 1577-1588.
Aber auf welchem Bild?
Schaut man genau hin, kann man gut erkennen, dass es sich (trotz einiger sicher hinzugefügter Schmuckdetails) nicht um reine Symbolbilder handelt. Denn auf dem „Wismaria“-bild kann man sehr schön die … Petrikirche, Nikolaikirche und Marienkirche erkennen?! Moment, die sind doch in Rostock? – Genau. Deshalb sind auf dem mit „Rostockium“ betitelten Bild ja auch die Nikolaikirche, die Marienkirche und die Georgenkirche (die natürlich auch damals in Wismar standen) zu sehen. Da hat der Tafelstecher wohl die Notizzettel durcheinanderbekommen. Kann passieren.