Stadtgang

Scheuerstraße 15, Nach „Hochschule Wismar, Stadtbild und Baustruktur Wismars i.d. 2. Hälfte des 17. Jhd.“: .“… Die ältesten Teile des voll unterkellerten Giebelhauses stammen vermutlich aus der Zeit um 1300 (Straßengiebel mit Portal, Sägezahnfries, Pfeilern und Lukengliederung, Brandmauern zu den Nachbarhäusern). Im Jahre 1644 wurde das Gebäude offensichtlich (nach Schädigung/Demontage/Verwahrlosung?) durchgreifend als Dielenhaus erneuert (Abschluss des Straßengiebels, Hofgiebel, Holzbalkendecken mit Hausbäumen im Erdgeschoss, Dachwerk). … Datierungen: Dachwerk, Deckenbalken Keller und Hausbaum: 22 Proben, Eiche, davon 16 Proben „um 1644 (+13/-0)“ bzw. „Winter 1642/43“ · Inschrift „1644“ im Fachwerk-Rückgiebel“

Alter Hafen

Runde Grube 4, sogenanntes „Gewölbe“, von 1650

Alter Hafen

Am Alten Hafen 3

Februargrau am Alten Hafen in Wismar. Büropause gemacht und Abkömmlinge ausgelüftet und nach dem gemeinsamen Besuch der Stadtbibliothek noch eine Runde am Hafen erzwungen. Sonst kommen die Herrschaften heute, mangels Schulweg (weil Winterferien sind) gar nicht vor die Tür ;o).

Am Alten Hafen 2

Koggennachbau „Wissemara“ („Stapelhebung“ 2004) und Lotsenschlepper „Bösch“ (Baujahr 1931, 1200 PS )

Am Alten Hafen

Altes Zollhaus, St. Nikolai, historisches Wassertor von 1450 (das letzte erhaltene Tor von ursprünglich fünf Stadttoren)

Auf dem Heimweg

Bleistift, Aquarellfarbe, A5-Skizzenbuch

Bei Schwiegervater im Bücherschrank steht ein Band mit Fotografien des Warnemünder Fotografen Karl Eschenburg (1900-1947) , der in der Zeit zwischen den Weltkriegen viele Szenen des Alltagslebens in Mecklenburg dokumentierte. Die Uni Rostock verfügt über ca. 20.000 seiner Fotos, Negative und Glasplatten. – Die fixe Skizze oben ist eine Abwandlung einer Aufnahme, auf der Eschenburg ein Grüppchen Schüler (in zeitentsprechenden kurzen Büxen und mit Ledertornistern) im Wismarer Hafen erwischte.

(Edit: 30.01.2019 13:40 Bild durch hellere Aufnahme ersetzt)

Tragflächenboot

Die „Störtebecker II“ (?) im Hafen von Wismar. – Die DDR hatte Mitte der 70ger drei in der UdSSR gebaute Tragflächenboote vom Typ „KOMETA“ importiert, die auf der Ostsee im Gebiet Stralsund bis Wismar unterwegs waren. Mit zwei 1000 PS -Maschinen konnten 116 Fahrgäste bis zu 32 Knoten = 60 km/h schnell bewegt werden. Die Boote wurden nach der Wende nach Griechenland verkauft.