Hochwasser

gibt es momentan an einigen Stellen im Binnenland von Mecklenburg und Vorpommern. Nach nassem Herbst und Winter ist der Boden überall noch völlig durchtränkt und kann weitere Niederschläge nicht mehr fassen, ganz zu schweigen von den Tauwassermengen des reichlichen Osterschnees. Neben Peene und Trebel führen auch Warnow und Nebel ordendlich Wasser und breiten sich über angrenzende Felder und Äcker aus.

Als ich Anfang der Woche durch Bützow fuhr war ich beeindruckt. An der Verbindungstraße zwischen Altstadt und Bahnhofsviertel, die zwischen mehreren Armen der Warnow liegt, stand das Wasser südlich bis an die Straßenböschung heran und nördlich für die Anwohner sicher unangenehm nah an den Grundstücksgrenzen der Bebauung.

Ich sah dann später irgendwo ein Luftbild von der Gegend wo nördlich zwei Warnowarme und der Bützow-Güstrow-Kanal (in den kurz vorher die Nebel fließt) zusammenfließen.

Und dort strahlte mir der am Zusammenfluss gelegene und sonst als Teil der Niederungsweiden unter der Bewirtschaftung liegende und kaum zu erkennende rund tausend Jahre alte slawische Burgwall entgegen, dessen Innenbereich nun vollgelaufen ist und dessen Wallkrone sich  gegenüber den Kleingartengrundstücken auf der anderen Warnowseite wunderbar abzeichnet. Das sah ungefähr so aus:

Slawischer Burgwall Bützow

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