Mit eReadern ins Bad? – Geht doch. Bleibt auch trockener als das PBuch.

Ach ja, immer wieder diese überkommenen Bedenken.

Johannes von lesen.net weist heute auf diesen Artikel auf  DerWesten.de hin und auf die darin enthaltene Aussage „Einen E-Reader nimmt man ja nicht mit in die Badewanne“, der die „Beständigkeit des Gedruckten“ untersteichen soll.

Ob man ihn mitnehmen will ist natürlich eine Geschmacksfrage.

Dass man ihn gefahrlos mitnehmen kann steht allerdings völlig außer Zweifel.

Es gibt genug Anbieter, die passende transparente Komplett-Schutzhüllen für eReader / Lesegeräte für elektronische Bücher unter die Leute bringen möchten.

Und es gibt auch genug Leute, die an Strand und Meer ihren eReader einfach in einen ZipLock-Beutel gesteckt haben und keine Folgeschäden beklagen.

Im Zweifel kommt der so geschützte eReader aus dem heimischen Badespaß besser wieder heraus als der angefeuchtete Paperbackkrimi oder (Gott bewahre) der Hardcover-Schmöker.

Ein Mann namens Chris Streib hat das schon vor mehreren Jahren anschaulich demonstriert und als Anwort auf die Erklärung der kanadischen Autorin Margret Atwood auf der  London Book Fair 2007: „You can’t read an e-book in the bathtub!“ das „Ultimative ebook Experiment“ durchgeführt. Leider findet sich nur noch hier ein bildlicher Verweis auf sein Projekt, auf das Teleread von hier damals auch verlinkt hatte.

Sehr treffend war jedenfalls, dass Mr. Streib zum Vergleich (wie seinen Ebook-Reader) auch das Paperback zum Schutz  komplett in Frischhaltefolie eingewickelt hatte. Da hat es dann eben nicht so geklappt mit dem Umblättern der Papierseiten …  1:0 für den eReader.

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